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Weltuntergang 2013: Der Alptraum des deutschen Mittelstandes

Konjunkturprognose

Weltuntergang 2013: Der Alptraum des deutschen Mittelstandes

Jammern auf hohem Niveau: Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist deutlich mieser als die Lage. Laut einer Umfrage lassen sich die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zunehmend von der Eurokrise verunsichern, doch wer die nackten Zahlen sieht, stellt fest: Wirklich schlecht geht es ihnen jetzt und in naher Zukunft nicht. Und dennoch malen viele Mittelständler gleich – mehr oder weniger – den wirtschaftlichen Weltuntergang an die Wand.

Besorgnis, Verunsicherung, ja sogar Angst vor dem, was da 2013 kommen könnte, lässt deutsche Unternehmer immer unruhiger schlafen. Besonders der industrielle Mittelstand macht sich wegen der anhaltenden Euro-Schuldenkrise große Sorgen um die Zukunft. Auch der Handel ist skeptisch, ob Deutschland weiter so gut durch die Krise kommt.

Geschäftslage weiter auf hohem Niveau

Doch egal ob Eurokrise, US-Fiskalklippe oder schwächelnde Konjunktur in China: Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland steht immer noch gut da, wie aus dem aktuellen DIHK-Mittelstandsreport hervorgeht. Zwar hat sich die Geschäftslage im Herbst 2012 eingetrübt, allerdings auf einem für eine konjunkturelle Flaute hohen Niveau.

Wenn, dann ist es vor allem der exportorientierte Mittelstand, der unter der Eurokrise leidet. Alle anderen KMU profitieren von der starken Binnennachfrage, dem früheren Sorgenkind der deutschen Wirtschaft. Grund: Konsumnahe Branchen werden von Mittelständlern dominiert und spüren die gestiegene Kaufkraft der Deutschen infolge höherer Einkommen. Gastronomen, Reisevermittlern oder Anbietern sonstiger personennaher Dienstleistungen ging es nach eigenen Angaben nie besser.

DIHK: 150.000 zusätzliche Jobs im Mittelstand

Insgesamt rechnet der DIHK mit rund 150.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen, die die mittelständische Wirtschaft im laufenden Jahr schaffen wird. Paradoxerweise überwiegt zum ersten Mal seit drei Jahren in der DIHK-Umfrage bei den Geschäftserwartungen der Pessimismus. Am meisten Kopfschmerzen bereiten den Unternehmern die hohen Energie- und Rohstoffpreise, gefolgt von der Inlandsnachfrage und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

Folge: Die Investitionsbereitschaft lässt stark nach. Allen voran die Bauwirtschaft und der Einzelhandel machen Abstriche bei ihren Budgets. Die Unternehmer in den beiden Branchen zweifeln daran, dass sich der Binnenkonsum weiter so positiv entwickeln wird. Die Eurokrise sowie die Diskussion um höhere Steuern auf Vermögen, Erbschaften und Einkommen verderben den Deutschen die Kauflaune, so die Annahme, die von der Realität allerdings noch weit entfernt scheint.

Unternehmen des Monats

Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft Aktiengesellschaft

Spezialschiffbau mit Tradition

Die Abkürzung SWATH steht für Small Waterplane Area Twin Hull und bezeichnet eine spezielle Bauart für Schiffe mit Doppelrumpf. Vorteil dieser Schiffe ist ihre hohe Unempfindlichkeit gegen Seegang, was sie ideal für Lotsenboote, Forschungsschiffe oder Versorgungsschiffe für Offshore-Anlagen macht. Der weltweit führende Anbieter von SWATH-Schiffen ist die Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft Aktiengesellschaft in Lemwerder bei Bremen. Die traditionsreiche, inhabergeführte Werft hat die SWATH-Bauart in den letzten Jahren perfektioniert und gilt als erste Adresse für große Yachten und Spezialschiffe.

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