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Schock-Studie: Spritpreis bei 2 Euro bis 2018

Schock-Studie

Spritpreis bei 2 Euro bis 2018

Es ist der Alptraum eines jeden Autofahrers und der Wirtschaft: ein Spritpreis in Höhe von 2 Euro. Laut einer neuen Studie könnte er bereits innerhalb der nächsten 5 Jahre wahr werden. Demnach geht die weltweite Erdölförderung – anders als bisher angenommen – schon bald stark zurück. Die Folge: Versorgungsengpässe und dadurch rapide steigende Preise an der Zapfsäule.

Damit widerspricht die alarmierende Studie der Energy Watch Group (EWG) den vorherigen von Euphorie geprägten Prognosen in Sachen Öl- und Gasförderung. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte in ihrem Energy World Outlook 2012 Hoffnungen genährt, dass die Förderung fossiler Energien weiter ausgebaut wird und die Versorgung noch über Jahrhunderte gesichert ist. Grund für diese Annahme sind neue, erfolgversprechende Technologien wie oder die Gewinnung von Erdöl aus Teersand.

Ein Trugschluss, wenn man der EWG-Studie glauben darf. Dazu haben Experten die Ressourcenverfügbarkeit von u. a. Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran bis 2030 analysiert. Ergebnis: Das Fördermaximum für alle fossilen Energieträger wird spätestens 2020 erreicht. Besonders kritisch sieht es bei Erdöl aus: 2030 wird weltweit 40% weniger von dem „schwarzen Gold“ gefördert als noch 2012, heißt es – und das hat Folgen.

Durch die sich immer weiter verschärfende Versorgungslage wird der Spritpreis in den nächsten 5 Jahren die Marke von 2 Euro überschreiten, zitiert die Frankfurter Rundschau den Hauptautor der Studie, Werner Zittel. Er stützt sich dabei auf folgende Studien-Ergebnisse:

  • Die europäische Ölförderung ist heute bei 3 Millionen Barrel pro Tag, das sind 60 Prozent weniger als im Jahr 2000. Noch im Jahr 2004 hatte die IEA eine stabile Förderung bei 4,8 Millionen Barrel pro Tag für 2010 erwartet.
  • Die USA werden nicht zum Erdölnettoexporteur aufsteigen. Die Förderung wird in den nächsten 5 Jahren ihren Höhepunkt erreichen, gefolgt von einem steilen Rückgang.

Das Erdölfördermaximum (ARTE / Mit offenen Karten)

Erdgasförderung: Rückgang macht Europa zum Mega-Importeur

Auch bei der Erdgasförderung sehen die Experten schwarz: In Europa befindet sie sich seit 2000 im Rückwärtsgang, heißt es. Diese Entwicklung wird sich bis 2030 noch verschärfen, wenn Norwegen das Fördermaximum überschritten hat.

Um den Erdgasbedarf Europas auf heutigem oder leicht steigendem Niveau bei sinkender heimischer Förderung zu bedienen, schätzen die Forscher, dass bis 2020 mehr als 200 Milliarden Kubikmeter pro Jahr zusätzlich importiert werden müssen.

Das Fracking, also die unkonventionelle Schiefergasförderung, wird nach Expertenmeinung in Europa nicht die Rolle spielen wie in den USA. Die geologischen, geographischen und industriellen Voraussetzungen sind in Europa wesentlich ungünstiger.

Bis 2015, davon gehen die Forscher aus, wird die Schiefergasförderung in den USA abnehmen und den Förderrückgang der konventionellen Erdgasfelder verstärken. Um das Jahr 2030 wird die Gasförderung in den USA dann deutlich unter dem heutigen Niveau liegen.

Russland ist heute nach den USA der zweitgrößte Gasförderstaat. Doch auch dort ist die Gasförderung der größten Felder bereits rückläufig, bei gleichbleibend großem heimischen Bedarf. Mit neuen Verbindungen nach Asien wächst zudem der Druck auf die europäischen Abnehmerländer.

Rasant steigender Bedarf an Kohle

Die künftige Versorgung des internationalen Kohlemarktes ist vor allem von der Entwicklung in Australien und Indonesien abhängig. Der weltweit rasant steigende Bedarf wurde bisher fast ausschließlich durch diese beiden Länder gedeckt, wobei Indonesien in den letzten Jahren die Förderung und die Exporte in einem Tempo ausgeweitet hat, so dass ein Ende absehbar ist.

Chinas Kohlebedarf wächst schneller als die heimische Förderung, was zur Folge hatte, dass China vor wenigen Jahren von einem Exporteur zum - neben Japan - größten Importeur von Kohle wurde. Die Qualität der Kohle wird laut Studie spürbar schlechter, und durch die starke Nachfrage aus China und Indien wird die weltweite Kohleförderung um das Jahr 2020 das Fördermaximum erreichen.

Über die Energy Watch Group

Die Energy Watch Group ist ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern und Parlamentariern und beauftragt Wissenschaftler mit der Erstellung von Studien und Analysen. Themen sind die Verknappung fossiler und nuklearer Energieträger, Szenarien zur Einführung regenerativer Energieträger und Strategien zur Sicherung einer langfristig stabilen Energieversorgung zu annehmbaren Preisen. Diese Studie wird unterstützt von der Ludwig-Bölkow-Stiftung und der Reiner Lemoine Stiftung, die sich für die Förderung erneuerbarer Energien einsetzen.

Damit widerspricht die alarmierende Studie der Energy Watch Group (EWG) den vorherigen von Euphorie geprägten Prognosen in Sachen Öl- und Gasförderung. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte in ihrem Energy World Outlook 2012 Hoffnungen genährt, dass die Förderung fossiler Energien weiter ausgebaut wird und die Versorgung noch über Jahrhunderte gesichert ist. Grund für diese Annahme sind neue, erfolgversprechende Technologien wie Fracking oder die Gewinnung von Erdöl aus Teersand.

Ein Trugschluss, wenn man der EWG-Studie glauben darf. Dazu haben Experten die Ressourcenverfügbarkeit von u. a. Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran bis 2030 analysiert. Ergebnis: Das Fördermaximum für alle fossilen Energieträger wird spätestens 2020 erreicht. Besonders kritisch sieht es bei Erdöl aus: 2030 wird weltweit 40% weniger von dem „schwarzen Gold“ gefördert als noch 2012, heißt es – und das hat Folgen.

Durch die sich immer weiter verschärfende Versorgungslage wird der Spritpreis in den nächsten 5 Jahren die Marke von 2 Euro überschreiten, zitiert die Frankfurter Rundschau den Hauptautor der Studie, Werner Zittel. Er stützt sich dabei auf folgende Studien-Ergebnisse:

  • Die europäische Ölförderung ist heute bei 3 Millionen Barrel pro Tag, das sind 60 Prozent weniger als im Jahr 2000. Noch im Jahr 2004 hatte die IEA eine stabile Förderung bei 4,8 Millionen Barrel pro Tag für 2010 erwartet.
  • Die USA werden nicht zum Erdölnettoexporteur aufsteigen. Die Förderung wird in den nächsten 5 Jahren ihren Höhepunkt erreichen, gefolgt von einem steilen Rückgang.

Unternehmen im Fokus

Eisenwerk Sulzau-Werfen R. & E. Weinberger AG

Produkte für die weltweite Stahlindustrie

Das ist Tradition! Das bereits im Jahre 1770 vom damaligen Landesherren von Salzburg gegründete Eisenwerk Sulzau-Werfen befindet sich seit 1899 ununterbrochen im Besitz der Familie Weinberger. Das Unternehmen – in Tenneck bei Werfen im schönen Land Salzburg gelegen – soll auch in Zukunft dauerhaft im Familienbesitz bleiben; nicht zuletzt deshalb wurde das Unternehmen in eine Stiftung eingebracht, womit sichergestellt ist, dass ein Verkauf des Eisenwerkes aus persönlichen Gründen oder singulären Interessen praktisch unmöglich gemacht wird.

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