Gute Geschäfte in unbekannten Ländern
Germany Trade & Invest stellt die "Top-Exportmärkte" vor
Die Mongolei, Tunesien, Indonesien, Norwegen, die Slowakei, Peru und Mexiko - das sind die "Top-Exportmärkte 2012" für Germany Trade & Invest (GTAI). Auf der Pressekonferenz in Düsseldorf stellte Michael Pfeiffer, Geschäftsführer der GTAI die Länder vor: "Selbstverständlich sind Länder wie beispielsweise Brasilien, Russland, Indien oder China für deutsche Unternehmen sehr interessant. Und natürlich beschäftigen sich die Experten von Germany Trade & Invest auch intensiv mit Exportmärkten in Europa oder den USA. Doch wir haben uns dazu entschlossen, unser Augenmerk auf Länder, die sonst nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen, aber trotzdem vielversprechend sind, zu richten. Gerade auch für den deutschen Mittelstand, das Rückgrat unserer Wirtschaft, sind solche neuen Märkte interessant".
Die "Top-Exportmärkte" überzeugen vor allem durch ein stabiles Wirtschaftswachstum und die Aussicht auf hohe Investitionen bzw. einen großen Modernisierungsbedarf. Indonesien beispielsweise lockt durch seinen riesigen Binnenmarkt von 240 Mio. Einwohnern, die Infrastruktur soll ausgebaut werden und die Importe wuchsen im vergangenen Jahr um über 31%.
Vielversprechend ist die Mongolei, auch wenn das Handelsvolumen mit Deutschland gerade einmal 150 Mio. Euro beträgt: "Allein in das landesweit größte Vorhaben, die Erschließung der Kupfer- und Goldmine Oyu Tolgi, sind Investitionen von 5 Mrd. US$ geplant, ab 2013 werden Einnahmen in Höhe von 4 Mrd. US$ jährlich prognostiziert. Hinzu kommt der Kohleabbau in Tavan Tolgoi", so Michael Pfeiffer weiter.
Auch Norwegen gehört zu den "Top-Exportmärkten". Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2012 um 2,5% steigen, die Ausgaben der Öl- und Gasindustrie um 13 % auf 22,4 Mrd. Euro. Die Investitionen in Energiegewinnung- und Übertragung sollen noch einmal um 10 % ausgeweitet werden, im Hochbau soll 6%, im Tiefbau 9% mehr Geld ausgegeben werden.
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